Neue Technische Spezifikation FprCEN/TS 18335 für ventilative Kühlung jetzt in der Schlussabstimmung

FREI WÜEST EXPERT beteiligt sich an der Normenarbeit

Hitzewelle in der Schweiz – und unsere Gebäude sind (noch) nicht bereit

Die aktuellen Temperaturen zeigen eindrücklich: Überhitzung ist längst Realität – auch in unseren Breitengraden

Mit der neuen europäischen Technischen Spezifikation FprCEN/TS 18335:2026 (bald auch für die Schweiz relevant) verändert sich der Blick auf Gebäudekühlung grundlegend:
👉 Weg von rein aktiver Kühlung
👉 Hin zu resilienten, passiven Lösungen
💡 Im Zentrum steht die ventilative Kühlung – also das gezielte Nutzen von Aussenluft zur Abführung von Wärme.

Warum das entscheidend ist:
👉 Gebäude verursachen einen massiv steigenden Kühlenergiebedarf
👉 Klimaanlagen verstärken Stromspitzen und CO₂‑Emissionen
👉 Fluorierte Kältemittel verursachen persistenten TFA Eintrag im Grundwasser
💡Hitzewellen werden häufiger und intensiver

Diese neue Technische Spezifikation zur ventilativen Kühlung fordert daher eine klare Priorität:
1️⃣ Hitze vermeiden (Sonnenschutz, thermische Masse, Umgebung)
2️⃣ Passiv kühlen (z. B. durch Nachtlüftung)
3️⃣ Aktiv kühlen – nur wenn nötig

Diese «Cooling Ladder» wird zur Schlüsselstrategie für klimaresiliente und energieeffiziente Gebäude.

🔍Fazit:
Die aktuelle Hitzewelle ist kein Ausreisser – sondern ein Vorgeschmack.
Jetzt ist der Moment, Planung und Gebäude konsequent auf Resilienz statt Reaktion auszurichten.

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